Mit Weihnachtskarten wird ein alter Brauch wieder modern

Im heutigen Zeitalter, wo Kommunikation meist in Bruchteilen von Sekunden abläuft, kalt, effizient, und unpersönlich und in ihrem Umfang auf das Notwendigste beschränkt, haben Briefe und Karten keinen Platz mehr. Meint man.  Gerade zu Weihnachten bemerkt man aber, dass viele Menschen sich bemühen, von der Kommunikation, die sonst in weiten Teilen unseren Alltag bestimmt, Abstand zu nehmen. Dort, wo es darum geht, wieder etwas Besinnlichkeit zu erfahren, und den nahestehenden Menschen seine Wertschätzung zu zeigen, haben Briefe und Karten seit Jahren wieder ihren Platz zurückerobert. 

So manch einer erinnert sich noch an früher, als man kurz vor Weihnachten mit einem Stapel Karten am Tisch saß, und die Verwandtschaft und die Freunde zum Anlass des Festes mit handgeschriebenen Weihnachtskarten (www.dieweihnachtskarte.de) bedachte. Und dabei jemanden auszulassen wurde einem in den meisten Fällen dann schon sehr übel genommen. Für viele sind das schöne Erinnerungen, ebenso wie die Freude, an den Tagen vor Weihnachten im Briefkasten jeden Tag ein paar Karten von Menschen zu finden, die einem was bedeuteten. Diese tatsächlich echte Freude bringt Menschen einander näher, als ein Email das wohl jemals könnte. 

Gerade heute, wo die Briefkästen abgesehen von ein paar Rechnungen und den obligaten Stapeln an Werbeprospekten meistens leer bleiben, wird eine Weihnachtskarte umso mehr zu etwas ganz Besonderem. Viele Menschen wissen das heute wieder zu schätzen, und neben den einfachen handgeschriebenen Karten sind nicht wenige dabei, die mit viel Liebe und Sorgfalt und einer oft erstaunlichen Kunstfertigkeit gestaltet sind - mit Tusche und Bandzugfeder in gestochen schöner Schrift oder sogar als echte kalligrafische Arbeiten. 
Oft wird auch die Zeit, die es benötigt, die Karten herzustellen, zum Anlass genommen, für sich selbst ein bisschen Besinnlichkeit zu üben, sich die Zeit zu nehmen, an die einem nahestehenden Menschen zu denken, und für eine Weile aus dem hektischen, durchorganisierten Alltag auszubrechen. Das kann manches Mal schon durchaus wohltuend sein. 

Es ist vor allem das Persönliche, was dabei zählt. Vorgedruckte Karten, aufwendig von Designern gestaltete Ecards oder überhaupt gleich Grüße aus dem Messengerprogramm enthalten nichts wirklich Persönliches, und werden deshalb meist auch gerade nur so hingenommen, ohne wirklich Beachtung zu finden. All diese perfekt gestalteten Dinge sind uns schon viel zu geläufig, als dass wir ihnen noch besonders Beachtung schenken würden. Und eben das macht den Unterschied bei handgeschriebenen Weihnachtskarten. 
Alte Bräuche sind nicht zwangsläufig überholt in modernen Zeiten - sie können oft durchaus auch heute noch eine Menge für sich haben.

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